2. Hier möchten wir uns und unsere stadtgeschichtlichen Studien über unsere Geburtsstadt kurz vorstellen

Dieter Kölpien; geb. 1939 in Güstrow
Gernot Moeller; geb. 1937 in Güstrow, gest. 2016 in Güstrow

Lieber Besucher dieser WEB-Seite,

wie Sie erkennen, haben wir beide vor mehr als 70 Jahren in Güstrow das Licht der Welt erblickt. 
Unsere Schulzeit und unsere berufliche Entwicklung verliefen sehr ähnlich.
- 8-jähriger Besuch verschiedener Grundschulen in der Kriegs- bzw. Nachkriegszeit in Güstrow.
- Anfang bzw. Mitte der 1950er Jahre 2-jährige Lehre zum Fernmeldebaumonteur im Lehrkombinat, der späteren Betriebsschule der Deutschen Post, in Schwerin.
- Danach praktische Berufstätigkeit in verschiedenen Bereichen des einstigen Fernmeldeamtes Güstrow.
- Mitte der 1960er Jahre 3-jähriges Techniker-Fernstudium (Techniker für Fernsprech- und Fernschreibtechnik) an der Ingenieurschule der Deutschen Post in Leipzig.

- danach bis Anfang der 1970er Jahre ein 5-jähriges Fernstudium, wieder an der Ingenieurschule der Deutschen Post in Leipzig in der gleichen Studienrichtung zum Ingenieur.(Nach der Wende wurde uns die Berufsbezeichnung Dipl.- Ing. (FH) durch das zuständige sächsische Ministerium zuerkannt.)
- Ausübung von verschiedenen Leitungsfunktionen beim Fernmeldeamt bzw. Post- und Fernmeldeamt Güstrow und nach der Wende bei der Deutsche Telekom AG
Nach über 40-jähriger Tätigkeit bei
- der ehemaligen Deutschen Post der DDR,
- der Deutschen Post Telekom der DDR,
- der Deutschen Bundespost Telekom der BRD,
- der Deutschen Telekom AG in der BRD
sind wir inzwischen seit 1995 bzw.1997 Rentner in Güstrow.

Wie Sie sicher auch bemerkt haben, waren wir ununterbrochen im gleichen Betrieb beschäftigt, nur der Name unseres Betriebes hat sich in den letzten 8 Jahren unserer Tätigkeit 4 mal geändert. Dabei gelangten wir von einem staatlichen Unternehmen in der DDR in eine marktwirtschaftlich orientierte Aktiengesellschaft mit weltweiten Aktivitäten in allen Bereichen der  Telekommunikation.

In den letzten Jahren unserer Berufstätigkeit als Ingenieure im Fernmeldewesen erlebten wir persönlich sehr intensiv, wie sich durch die umfassende Anwendung der Elektronik und Informationstechnologie im Bereich der Telekommunikation, unser Arbeitsleben vollständig veränderte.

Die Informationstechnologie gelangte an die Spitze des technologischen Fortschritts und hat inzwischen auf fast allen Gebieten der Produktion, des öffentlichen und persönlichen Lebens innerhalb von nur zwei Jahrzehnten erdbebenähnliche Veränderungen in unser aller Leben herbeigeführt.
 

Diese Entwicklung ist sowohl begeisternd als auch gleichzeitig eine ständige Herausforderung, niemals mit dem Lernen und Beschreiten unbekannter Wege aufzuhören. Einen solchen Sprung in der Entwicklung unseres Tätigkeitsgebietes hatten wir bisher nie erlebt und auch nie erwartet, obwohl wir damals schon über 30 Jahre in einem sich dynamisch entwickelnden Beruf tätig waren.

Nach der Wendezeit haben wir so ca. 8 Jahre in einem völlig veränderten beruflichen Umfeld gearbeitet und damit ungewöhnliche berufliche Anforderungen bewältigt. Wir mussten noch einmal etwas völlig Neues begreifen und anders Denken lernen. Wofür normalerweise Jahrzehnte benötigt werden, blieben uns nur wenige Jahre. Wir konnten diesen revolutionären Prozess der Errichtung eines völlig veränderten Systems der digitalen Telekommunikationstechnik nicht abwartend über uns ergehen lassen, sondern hatten uns damit detailliert zu befassen.

Diesen Schritt mussten wir gehen, weil wir zur Wendezeit erst um die 50 Jahre alt waren und auch den Ehrgeiz hatten, weiterhin in ingenieurtechnischen Bereichen tätig sein zu wollen.
Wir haben die Herausforderung damals bewältigt und sind nun seit ca. 15 Jahren Rentner.

Die Wende brachte für uns die persönliche Erkenntnis, dass man auch im fortgeschrittenen Alter noch völlig andere Sachverhalte geistig durchdringen und verstehen lernen kann. Man muss sich deshalb die Neugierde lebenslang erhalten und darf kein Desinteresse entwickeln oder Angst vor dem Neuen haben, um so ein inneres Gleichgewicht zwischen dem eigenen Leben und seiner Umwelt zu erhalten.

Wir wissen, dass dies auch für den Lebensabschnitt als Rentner gültig ist und schlussfolgern, dass dies auch für die Zeiten einer Arbeitslosigkeit zutrifft.
Diese wichtige Erkenntnis haben wir durch die bewusste Annahme der beruflichen Herausforderung in der Wendezeit sammeln können.

Es war schon immer gut für unser Selbstvertrauen entschlossen Neues auszuprobieren.

Auch heute als Rentner können wir feststellen, dass es uns seit langem sehr befriedigt, ohne zeitlichen Druck, zielstrebig interessanten stadtgeschichtlichen Themen nachzugehen und unsere Erkenntnisse aufzuschreiben. Dieses Neuland beschreiten wir mit dem in unserem Arbeitsleben erlangten Selbstbewusstsein und der entwickelten Zielstrebigkeit.

Wir spüren, welche mobilisierende Wirkung unser gemeinsames Suchen nach geschichtlichen Zusammenhängen auf uns ausübt und wie sich unsere Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit stadtgeschichtlichen Daten entwickeln.

Wir freuen uns persönlich sehr darüber, wie sich Dank vieler Kontakte zu Personen und Institutionen unser Blick auf die alltäglichen Lebensumstände der Generationen unserer Eltern, Großeltern und Urgroßeltern weitet und unsere Achtung vor dem Lebenswerk vorausgegangener Generationen wächst.

Wir hatten zunächst nur großes persönliches Interesse daran, die

Geschichte des Fernmeldewesens als Teil der Güstrower Technikgeschichte 

aufzuschreiben. Hier kannten wir uns aus und fühlten uns dazu befähigt. Schließlich hatten wir an den bisherigen ca.150 Jahren Güstrower Fernmeldegeschichte nicht ganz ein Drittel persönlich mitgewirkt.

Den Anstoß hierzu gaben uns die Arbeiten von Professor Dr. Friedrich Lorenz, der bis zu seinem Tod im Jahre 2012, viel über die Technikgeschichte Güstrows erforschte und veröffentlichte. 

Es schloss sich nach unserem beruflichen Rückblick eine weitere Studie über die

Geschichte der ersten Großherzoglichen Staatstelegrafenstation in Güstrow

in dem Haus Nr. 3 in der Baustraße an.

Bei unseren vorausgegangenen Recherchen im Landeshauptarchiv hatten wir sehr genaue Unterlagen entdeckt, die eine differenzierte Betrachtung der Anfänge der elektromechanischen Zeichen-Übertragung in Mecklenburg ermöglichten. Wir machten uns daran und fanden vieles heraus. Eine entsprechende Kennzeichnung des Hauses in der Güstrower Baustraße 3 mit einer Erinnerungstafel wurde von uns angeregt, ebenso ist heute eine kurze Darstellung der Geschichte der Telegrafenstation auf der Internetseite der Stadt nachlesbar. 

Durch unsere häufigen Besuche im Archiv der Stadt Güstrows und der sich entwickelnden Wertschätzung für Güstrower Archivalien und das Lebenswerk Heinrich Benox‘s, regten wir die

Namensgebung Stadtarchiv Güstrow „Heinrich Benox“ 

an, die mühevoll mit Unterstützung anderer Güstrower Nutzer des Archives herbeigeführt werden konnte. 

Zur gleichen Zeit sorgten wir dafür, dass sich die Stadtverordneten mit der
 

Streichung der Ehrenbürgerschaft des einstigen mecklenburgischen Gauleiters Friedrich Hildebrandt

auseinandersetzten und diese vornahmen.

Danach interessierten uns die

Güstrower Denkmale als stadtgeschichtliche Zeitzeugnisse. 

Wir fertigten für über 80 Denkmale und andere bildnerische Zeitzeugnisse eine Dokumentation an. Eine Wertschätzung unserer Arbeit über Güstrower Denkmale erfuhren wir durch die Veröffentlichung einer Serie unter einem eigens hierfür erstellten Logo durch die Lokalredaktion der SVZ. Die Dokumente sind hier in Güstrow im Stadtarchiv „Heinrich Benox“, im Museum und in der Historischen Bibliothek vorhanden. Wir haben keine kommerziellen Absichten und haben die Nutzung der Stadt überlassen.

Als Anhänge zu dieser Dokumentation fügten wir die

Geschichte der Geläute von Dom und Pfarrkirche, 

mit detaillierten Angaben zu jeder Glocke, einschließlich der Übersetzungen der lateinischen Inschriften und Schlagtöne, hinzu.
Einige Glocken gehören zu den ältesten Denkmalen unserer Heimatstadt Güstrow.


Mit Unterstützung der Güstrower Firma „Cable Engineering Nord GmbH“ gelang die Herausgabe von 400 Broschüren als Spende, die anlässlich des 700-jährigen Kirchenjubiläums der Pfarrkirche übergeben wurden und deren Erlös dem Fonds der Spendenmittel zur Renovierung des Borman-Altars, wie von uns beabsichtigt, zugeführt wurde.

Gleiches Vorgehen ermöglichte die Dokumentation über die Glocken des Domes. Diese Broschüre wurde ebenfalls gespendet und der Verkaufserlös mit zur Restaurierung des Ulrich Epitaph eingesetzt.

Nach der Beschäftigung mit den Glocken bat uns Pastor Ortmann von der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow um die Mitwirkung bei der Wiedereinrichtung einer 

Türmerstube im Turm der Pfarrkirche.

Wir sagten zu und bildeten eine Arbeitsgruppe, die als erstes eine Dokumentation auf sieben Tafeln über die Türmergeschichte erstellte, die im Kirchturm der Pfarrkirche präsentiert wird. Für Besucher die aus unterschiedlichsten Gründen den Kirchturm nicht besteigen können, stellten wir dauerhaft einen Monitor in der Kirche auf und zeigen mit einer Fotoschau die Besonderheiten des Türmerlebens. Eine Einrichtung der Türmerstube mit entsprechendem Mobilar ist uns leider nicht gelungen, dafür steht dem heutigen Besucher eine umfangreiche Dokumentation zur Verfügung. Sowohl durch die Fundstücke, die bei der Renovierung des Turmes entdeckt wurden, als auch durch den Blick in die ehemalige, sehr kleine Wohnung des Türmers, bekommt der Besucher eine lebendige Vorstellung von der Arbeits- und Lebenssituation des Türmers und seiner Familie im Kirchturm - hoch über den Dächern der Stadt.
 

Da die Türmer eigentlich Feuerwehrmänner waren, interessierte uns natürlich das Zusammenwirken mit den Kräften des Brandschutzes und der Brandbekämpfung der Stadt in früheren Zeiten. Dazu suchten wir den Kontakt zur Güstrower Feuerwehr. Während eines Gespräches mit dem Wehrführer Hannes Möller und dem für die Bewahrung der Güstrower Feuerwehrgeschichte zuständigen Kameraden, Dieter Hagemann, wurde uns die Bitte vorgetragen, die damals

140-jährige Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Güstrows

 in einer Jubiläums-Schrift zusammenzufassen. Sie versicherten uns ihre Mitwirkung und den Zugang zu allen Unterlagen der Feuerwehr und halfen mit Rat und Tat. Sie setzten auf unsere Erfahrungen bei stadtgeschichtlichen Recherchen. Wir planten die Fertigstellung der Schrift im Jahre 2009, anlässlich des in Güstrow stattfindenden 6. Deutschen Feuerwehr-Verbandstages am 06.11.2009. Wir haben das Thema weiter gefasst und in sehr intensiver Arbeit innerhalb von wenigen Monaten zusammengetragen, gesichtet, ausgewählt, bearbeitet und zusammengestellt, was zur Geschichte der Brandverhütung und der Brandbekämpfung von den Anfängen im Mittelalter bis zur Gegenwart irgendwo in Güstrows zu finden war. Hierbei kamen uns die umfangreiche Archivalien der traditionsbewussten Güstrower Feuerwehr und unsere früheren stadtgeschichtlichen Recherchearbeiten zugute. Als Autoren hatten wir daher bald das heimliche Ziel vor Augen, bis zum 140. Gründungsjubiläum, am 17.Oktober 2008, ein druckfähiges Manuskript auf einer CD fertig zu stellen. Zu unserer persönlichen Freude gelang es uns jedoch schon, anlässlich der Festveranstaltung zum 140-jährigen Gründungsjubiläum der Güstrower Feuerwehr, am 23. August 2008, eine fertige Broschüre an den Bürgermeister der Stadt und den Wehrführer zu übergeben. 
 

Eigentlich hatten wir damit einen Schlussstrich unter unsere intensiven mehrjährige Studien zur Stadtgeschichte machen wollen.
Aber es folgten Zuarbeiten für einen Antrag der Feuerwehr für die Namensgebung

 Landesbrandmeister-Wilhelm-Bever-Straße 

für die Zufahrt von der Neukruger Straße zur Feuerwehrunterkunft und eine

 Dokumentation über den Umbau des 3. Wasserturmes 

 zu dem einzigen Güstrower Hochhaus.
Weiterhin betrieben wir Studien zur 

Geschichte der Postentwicklung vor und nach Wallensteins Herrschaft in Güstrow

die in den Güstrower Jahrbüchern 2009 und 2010 Veröffentlichung fanden.
Ein Vortrag zur Erinnerung an die Abnahme des Schwebenden in der Domkirche im Jahre 1937 von dem Kirchenhistoriker und Pastor Dr. Christian Bunners machte uns auf Details neugierig, die wir bisher nirgends nachlesen konnten. In einer Studie

Daten und Fakten zum Güstrower Ehrenmal für die gefallenen Mitglieder der Güstrower Domgemeinde

haben wir deshalb eine Chronologie der Ereignisse von der Schaffung des Schwebenden durch Ernst Barlach, seiner Auf- und Abhängung als Güstrower Ehrenmal im Dom zu Güstrow, seiner Entwendung aus dem Besitz der ev. Kirche in Schwerin bei Abwesenheit des Bischofs und Landesführers, seiner Zuführung zur Verschrottung, der Anfertigung eines Zweitgusses im Geheimen und dessen Verbergung von 1939 bis 1945 in der Lüneburger Heide, der Aufhängung dieses Zweitgusses in der Kölner Antoniterkirche in der Schilderstraße, die gleichzeitigen Bemühungen zur Anfertigung und Aufhängung des Drittgusses im Dom zu Güstrow als Geschenk der Kölner ev. Kirche an die Domgemeinde, sowie Gedanken zu Eigentumsfragen um den Drittguss und der Existenz eines Viertgusses im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum in Gottorf, zusammengestellt.


Eine Broschüre und eine noch umfangreichere Zusammenstellung von Dokumenten-Kopien mit dem Thema Daten und Fakten zum Güstrower Ehrenmal für die gefallenen Mitglieder der Güstrower Domgemeinde wurde von der Fa. CEN in Güstrow gesponsert.
Die aus dem Verkauf der Broschüren durch die Domgemeinde erzielten vierstelligen Erlöse wurden zur Mitfinanzierung der Restaurierung des Ulrich-Epitaphs, wie von uns gewünscht, verwendet. Da die Broschüre von Besuchern des Domes gerne erworben wurde, erfolgten zweimal kostenlose Nachlieferungen durch die Autoren. 

Unsere nächste umfangreiche Arbeit zu stadtgeschichtlichen Themen ist eine

Studie über das künstlerische Wirken von Vera Kopetz in Güstrow und Umgebung,

einer Malerin und Grafikerin, die in Güstrow und in Güstrows Nähe mit ihren Mosaiken und Wandgemälden eindrucksvolle Kunstwerke schuf.
Wir durften am 03.09. 2012 unsere diesbezügliche Arbeit dem Förderverein im Güstrower Theater vorstellen. Viel Aufmerksamkeit wurde uns dabei durch die Besucher zuteil. Besondere Anerkennung für unsere Recherchen äußerte auch der anwesenden Sohn der Künstlerin Michael Kopetz. Die Tatsache, dass die Güstrower Schriftstellerin Ditte Clement bei der gleichen Veranstaltung über die Künstler-Freundschaft zwischen
Marga Böhmer und Vera Kopetz sprach, machte damit auf eine weitere Beziehungen von Vera Kopetz zu Güstrow aufmerksam. Wir erkannten die Chance, daran mitzuwirken, dass in Güstrow eine Ausstellung zum vielseitigen Schaffen der Künstlerin Vera Kopetz, möglichst bald gezeigt werden sollte.
Unsere zur Familie Kopetz geknüpften Kontakt und deren bereitwillige Unterstützung unseres Vorschlages ermöglichten, in Zusammenarbeit mit dem Güstrower Stadtmuseum, eine Kopetz-Ausstellung in Güstrow  durchzuführen. Am 02.10.2015 wurde die Ausstellung
Vera Kopetz  (1919 -1998) Malerei, Grafik, Collage, Plastik in der Güstrower Galerie Wollhalle eröffnet.
Mit dieser bis zum 31.01.2016 geöffneten Ausstellung zu Vera Kopetz künstlerischem Wirken, auf deren Spuren wir durch unsere stadtgeschichtlichen Studien in Güstrow und in unserer heimatlichen Region aufmerksam wurden, führten wir eine weitere stadtgeschichtliche interessante Arbeit zu einem schönen Abschluss.

Gleichzeitig beschäftigten wir uns mit einer Bildersammlung des inzwischen 86-jährigen gebürtigen Güstrowers Herrn Hans-Heinrich Höffer, der heute in Schleswig-Holstein lebt. Die Bilder zur Theatergeschichte in Güstrow von 1948 bis 1951 aus dem Besitz des Ehepaares Schloite-Höffer, wurden durch Herrn Höffer und uns neu geordnet, beschriftet und  den ebenfalls von dem Ehepaar Höffer gesammelten Programmheften zugeordnet. So können sie als kulturhistorisches Zeugnis
über das Güstrower Theater jener Zeit zu dienen.
Die Sammlung besteht aus zwei Alben, die dem Förderverein des Güstrower Theaters, mit der Bitte um Weitergabe an das Museum der Stadt Güstrow, übergeben wurden.
Die Bildersammlung enthält Bühnenfotos des Güstrower Foto-Ateliers Hans und Ursel Grebenstein von allen Inszenierungen der Sparte Oper und Operette des Güstrower Theaters der Jahre 1948 bis 1951.

Inzwischen ist eine 
Bildersammlung über die Geschichte der Güstrower Plattsnacker, die zur Festveranstaltung aus Anlass des 25-jährigen Bestehens im Febraur 2014, sowohl als gedrucktes Exemplar als auch als DVD fertiggestellt worden. Die jedem Mitglied des Freundeskreise Güstrower Plattsnacker zur Erinnerung überreicht wurde.

 Zur Zeit beschäftigen wir uns mit einem ca. 250-jährigen 
Stammbuch eines von 1770 bis 1777 in Güstrow ansässigen der Apotheker-Kunst Beflissenen.

Wir beenden diese Ausführungen über unserer Studien zur Güstrower Stadtgeschichte mit der Feststellung, dass wir mit unseren stadtgeschichtlichen Arbeiten einen Weg gefunden haben, der uns als Ruheständler nicht nur vielseitig mobilisiert, sondern uns echte Lebensfreude und einen erheblichen Gewinn an stadtgeschichtlichem Wissen vermittelt hat.

An den Ergebnissen unserer Arbeiten möchten wir Sie nun auf dieser WEB-Site teilhaben lassen, deren Erstellung durch die Zusammenarbeit von uns als Angehörige der "Renter-Generation" mit Hilfe der “Enkel-Generation“ möglich wurde. 

Wir danken an dieser Stelle noch einmal den zahlreichen Gesprächspartnern und Freunden, die uns bei unseren Studien hilfreich unterstützten und unseren Familien, die uns bei manchen Themen mit Zuspruch bedachten und bei anderen zur Vorsicht rieten, in jedem Fall jedoch geduldig(!) unser Tun mit Interesse verfolgen. 


Der Gedanke, unsere auf Güstrow bezogenen stadtgeschichtlichen Studien einer interessierten Öffentlichkeit zeitgemäß zugänglich zu machen, führte uns zur Erstellung dieses Portals. Wir begrüßen Sie auf unserer WEB-Site recht herzlich und bitten Sie, uns Ihre Meinung per E-Mail unter der Registerkarte Kontakte, gerne auch Anregungen und Ergänzungen und selbstverständlich auch Hinweise auf Fehler, zu den verschiedenen Themen zu übermitteln.
An der Vervollständigung der WEB-Site wird ständig gearbeitet.

 

 
Dieter Kölpien & Gernot Moeller
(† 2016)